Ziele und Standpunkte

Der eine oder andere macht sich vielleicht Gedanken darüber, was uns, den engeren Kreis der IG-Hangflug umtreibt und wofür wir stehen und worauf sich unser Bemühen fokussiert. Dazu erstmal ganz klar der Hinweis, dass wir uns verbandsunabhängig in die Diskussion einmischen und uns in diesem Sinne nicht mit notwendiger Kritik zurück halten! Was momentan in Deutschland die Umsetzung der EU-DVO angeht haben wir klare Vorstellungen.

Erstens: Der Gesetzentwurf darf auf keinen Fall in der nächsten Abstimmung im Bundesrat scheitern, denn eine nochmalige Debatte und Behandlung im Bundestag wird dann in dieser Legislaturperiode mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr stattfinden. Und nach der Bundestagswahl wird die neue Regierung sicher nichts Wichtigeres zu tun haben, als sich damit zu befassen. Welche politische Konstellationen sich im Herbst ergeben werden und ob damit weitere mögliche Einschränkungen unseres Sports zu gewärtigen sind, bleibt abzuwarten, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Zumindest wird der Spielraum bei einer grün geprägten Regierung enger.

Zweitens: Das Fliegen auf der “grünen Wiese”, das auch uns als Hangflieger betrifft, darf nicht in der OPEN verortet werden. Das 12Kg-Limit ist bei einer großen Zahl deutscher Hangflieger ein Trumpf, den man nicht aus der Hand geben darf.

Drittens: Egal, nach welchem Paragraphen die Verbände ihre Betriebsbewillung erhalten, wenn das Fliegen außerhalb Modellflugplätzen mit AE (dann BE) nach Regeln im Verbandsrahmen möglich sein wird, werden wir alle Bestrebungen unterstützen, die das garantieren können.

Viertens: Uns liegt auch viel daran, dass eine sinnvolle Gastflugregel (gerade für ausländische Modellpiloten; dies betrifft auch eine gegenseitige Anerkennung der Modellhaftpflichtversicherungen) in die BE integriert wird, die nicht nur auf Modellflugplätzen mit AE/BE wirkt, sondern auch am Hang, also auch auf der “grünen Wiese”.

Fünftens: Der Einstieg in den Modellfug muss auch weiterhin der Jugend uneingeschränkt möglich sein!

Wir, die IG-Hangflug, vertreten die Interessen vieler Hangflugpiloten in der EU. Insofern blicken wir weiter über die Landesgrenzen hinaus und unterstützen Kräfte, die ein Fliegen innerhalb einer verbandsweiten Betriebsbewilligung anstreben. Was zum Beispiel in Österreich seitens des ÖAeC nicht auf der Agenda steht, da laut Aussage des ÖAeC die bewilligende Behörde dies nicht zulassen will. Ebenso scheint die Entwicklung in Italien abzulaufen. Man will die Modellflieger auf ihre Plätze fixieren. Frankreich brauche ich in diesem Zusammenhang gar nicht erwähnen!
Insofern sind wir bemüht, im oben formulierten Sinne zu mobilisieren.
Auch deshalb werden wir der Einladung zur Aufnahme als Mitglied in der EMFU folgen!

Helft uns dabei mit eurer Mitgliedschaft und einer Unterschrift der Petition!

2 Kommentare

  1. Marc Tassoul sagt:

    ein paar persönliche Anmerkungen
    1. Modellflug ist ein Nährboden woraus Jugendliche Ingenieure entspringen
    2. 12 kg wäre aus meiner Sicht ein schöner Compromis für Modellflug / Modellsegelflug – aber 6 bis 8 kg als Limit für freies fliegen (4 m. electro ?) (auf der grünen Wiese) wäre meiner Sicht auch acceptabel.

  2. Mohr sagt:

    Ich drück die Daumen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.